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Ein Blick auf den bisherigen Heizwärmebedarf zeigt, wo gespart werden kann: 220 kWh pro Quadratmeter und Jahr( entspricht ca. 22 liter Heizöl /m2; und Jahr) werden im Gebäudebestand durchschnittlich verbraucht; weniger als 70 kWh benötigt ein Niedrigenergiehaus; "Passivhäuser" (3-Liter-Häuser) und "Nullenergiehäuser" belegen, dass noch viel mehr gespart werden kann.

Wo Energie verschwendet statt verwendet wird, zeigt die primärenergetische Bewertung. Eine Stromheizung setzt nur ein Drittel der Primärenergie in Heizwärme um - der Rest geht außerhalb des Gebäudes verloren: bei der Umwandlung im Kraftwerk.

Öl-Niedertemperaturkessel oder Gas-Brennwertkessel schneiden hier schon besser ab: Sie benötigen nur 21 % (Öl) beziehungsweise 12 % mehr Primärenergie als sie an Heizwärme abgeben. Ergänzt um eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung wird dieses Verhältnis noch günstiger.

Moderne Kombianlagen zur Heizungsunterstützung senken den Primärenergiebedarf eines "typischen" Einfamilienhauses um bis zu 25%.

In einem Gebäude lassen die Bauteile unterschiedliche Wärmeverluste zu.
Folgende Durchschnittswerte sind interessant

Wärmeverluste durch Bauteile

Zu beachten ist hierbei dass wir im Schnitt ca. 80 % unseres Energiebedarfes in die Heizung unsere Häuser stecken !!